Häufige Fragen

Fragen, die vor jedem Projekt kommen.

Wenn deine Frage nicht dabei ist: ruf an oder schreib uns. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.

Allgemein

Was alle zuerst fragen.

Was kostet eine nachgerüstete Fußbodenheizung?

Rund 30–90 €/m² ist die Spanne über alle Systeme inkl. Tacker/Noppen und Neubau. Fräsen: 40–55 €/m² komplett inkl. Material. Das heißt: Fräsen, Rohr verlegen und die Kanäle verschließen. Was den Preis bewegt: Größe und Zuschnitt der Fläche, Art und Zustand des Estrichs sowie die Zugänglichkeit. Deinen genauen Preis bekommst du im Angebot — ein Preis, keine Nachträge.

Wie lange dauert ein typisches Projekt?

In der Regel 1–3 Tage — von der Vorbereitung übers Fräsen und Verlegen bis zum Verschließen der Kanäle. Wie lange es bei dir genau dauert, hängt vor allem von der Fläche ab; den Zeitrahmen nennen wir dir im Angebot. Die Schnell-Ausgleichsmasse ist danach meist am nächsten Tag belegreif.

Macht ihr wirklich alles selbst?

Ja. Bodenvorbereitung, Fräsen beziehungsweise Tacker- und Noppensystem, Rohrverlegung und Ausgleichsmasse laufen bei uns über ein Team. Du hast einen Ansprechpartner von der ersten Anfrage bis zur Übergabe: keine Subunternehmer-Kette, kein Gewerke-Pingpong.

Was ist der Unterschied zwischen Fräsen und Tackersystem?

Gefräst wird im Bestand: Der Estrich liegt schon, wir schneiden die Kanäle hinein. Das Tacker- oder Noppensystem kommt im Neubau oder bei der Komplettsanierung zum Einsatz: Da liegen die Rohre auf der Dämmung, und darüber kommt neuer Estrich. Welches System passt, entscheidet dein Boden, nicht unser Katalog.

Übernehmt ihr auch nur einen einzelnen Schritt?

Ja. Wenn du zum Beispiel nur die Klebereste runter brauchst oder nur die Ausgleichsmasse, machen wir das auch. Sag uns einfach, wo du stehst.

Wie schnell meldet ihr euch nach einer Anfrage?

Innerhalb von 24 Stunden. Wenn es eilig ist, ruf an, dann geht es schneller.

Wo seid ihr im Einsatz?

Wir sind in NRW, Niedersachsen und Hessen im Einsatz: im Kreis Höxter, in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland, in Nordhessen und Südniedersachsen ebenso wie von Münster und Dortmund über Kassel, Marburg und Fulda bis Hannover und Braunschweig. Wenn dein Ort nicht dabei ist, frag trotzdem nach.

Bodenvorbereitung

Bevor das System auf den Boden kommt.

Muss der alte Belag vorher raus?

Ja. Der alte Belag muss runter sein — das übernimmst du oder dein Bodenleger. Kleberreste, Spachtelschichten und Fliesenkleber schleifen wir ab und übergeben einen tragfähigen, belegreifen Untergrund.

Warum reicht es nicht, einfach drüber zu spachteln?

Weil eine Fußbodenheizung Kontakt zum Untergrund braucht und weil alte Kleberschichten sich unter Wärme anders verhalten als frischer Estrich. Was drunter nicht fest ist, arbeitet später — und dann sieht man es oben.

Wie staubig wird das?

Wir schleifen mit leistungsstarken Industriesaugern — dadurch bleibt es nahezu staubfrei, der Großteil des Schleifstaubs wird sofort abgesaugt. Ganz ohne feinen Reststaub geht es nicht. Am besten räumst du den Raum vorher frei und bringst empfindliche Elektronik in Sicherheit.

Fräsen

Kanäle in den vorhandenen Estrich.

Wie stark muss der Estrich sein, damit ihr fräsen könnt?

Ab etwa 40 mm Estrichdicke können wir die Heizkanäle einfräsen — dann bleibt unter dem Kanal genug tragender Estrich stehen. Wie dick dein Estrich wirklich ist, klären wir vorab mit dir — oft reicht dafür schon ein Foto an einer Türschwelle. Das Vorgehen stimmen wir vorab mit dir ab. Ist er dünner oder brüchig, sagen wir dir ehrlich, welche Alternative passt.

Muss der alte Estrich raus?

Nein — genau das ist der Punkt beim Fräsen. Wir schneiden die Kanäle in den vorhandenen Estrich, legen die Rohre hinein und gleichen die Fläche wieder aus. Der Boden bleibt liegen, die Aufbauhöhe ändert sich praktisch nicht, und Türen und Übergänge passen weiterhin.

Wie viel Staub entsteht dabei?

Wir fräsen mit leistungsstarken Industriesaugern — dadurch bleibt es nahezu staubfrei, der Großteil des Fräsguts wird sofort abgesaugt. Ganz ohne feinen Reststaub geht es nicht. Am besten räumst du den Raum vorher frei und bringst empfindliche Elektronik in Sicherheit.

Braucht ihr Starkstrom auf der Baustelle?

Ja. Unsere Fräsen laufen mit Starkstrom — wir brauchen einen 32-A-CEE-Anschluss (400 V) auf der Baustelle, dazu eine normale 230-V-Steckdose für den Sauger. Ist kein passender Anschluss da, sag uns Bescheid: Das klären wir vorab mit dir. Deine fertige Fußbodenheizung selbst braucht keinen Starkstrom.

Tacker- & Noppensystem

Rohr auf der Dämmung.

Wann kommt das Tackersystem, wann die Noppenplatte?

Beides fixiert das Rohr auf der Dämmung — die Noppenplatte über ihre Noppen, das Tackersystem über Klammern in der Dämmschicht. Was wir einsetzen, hängt vom Aufbau, der verfügbaren Höhe und dem Verlegeraster ab. Wir sagen dir vorab, was für deinen Boden sinnvoller ist.

Geht das auch bei einer Sanierung?

Ja, wenn der Aufbau raus kommt und genug Höhe da ist. Bleibt der Estrich liegen oder ist die Aufbauhöhe knapp, ist Fräsen meist der bessere Weg.

Legt ihr auch den Estrich darüber?

Den Estrich selbst setzt der Estrichleger. Wir übergeben die verlegte, geprüfte Fläche so, dass er direkt weitermachen kann — und stimmen den Termin mit ihm ab, wenn du magst.

Ausgleichsmasse

Der letzte Schritt bis zur Belegreife.

Wie lange muss die Ausgleichsmasse trocknen?

Wir arbeiten mit Schnell-Ausgleichsmassen, die meist schon am nächsten Tag belegreif sind — dein Bodenleger kann also zügig weitermachen. Wie lange es genau dauert, hängt von der Schichtdicke und den Bedingungen vor Ort ab; das sagen wir dir konkret, sobald wir die Fläche gesehen haben.

Was heißt „belegreif“ genau?

Belegreif heißt: Die Fläche ist eben, fest und trocken genug, dass dein Bodenleger direkt Parkett, Vinyl, Fliesen oder Teppich darauf verlegen kann — ohne nachzuspachteln. Genau in diesem Zustand übergeben wir.

Gleicht die Masse auch größere Unebenheiten aus?

In der Regel ja. Wie dick aufgetragen werden muss, klären wir vorab mit dir — auf der Baustelle messen wir die Fläche dann ein, statt zu schätzen.

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